Vorbereitung: Die rote Route der Via Alpina
Hi! Wir sind Constantin und Verena und wir gehen diesen Sommer wandern – und zwar auf der roten Route der Via Alpina.
Die „Via Alpina“ beschreibt ein Netzwerk aus fünf Wanderwegen, die die europäischen Alpen durchziehen.
Von diesen fünf Wegen haben wir uns für den Sommer 2025 die rote Route vorgenommen, die auf dem Weg von Triest nach Monaco alle 8 Alpenstaaten durchquert, dabei dem Alpenhauptkamm folgt und ihn mehrmals überquert. Diese Strecke ist die Längste der Via Alpina Routen und führt durch zahlreiche Nationalparks, abgelegene Bergdörfer und verschiedene Kulturräume — alles entlang einiger der schönsten europäischen Berggruppen (Julische Alpen – Karawanken – Karnische Alpen – Dolomiten – Zillertaler Alpen – Tuxer Alpen – Karwendel – Wetterstein – Lechtaler Alpen – Allgäu – Rätikon – Silvretta – Rhätische Alpen (Graubünden/ Ortler) – Lepontische Alpen (Lombardei/ Tessin) – Walliser Alpen – Berner Alpen – Chablais – Mont-Blanc – Grajische Alpen (Aostatal/ Vanoise) – Dauphiné – Cottische Alpen (Queyras/ Monviso) – Seealpen – Unteres Piemont – Ligurische Alpen).
Die Gesamtlänge der roten Route beträgt über 2600 km über mehr als 120 000 Höhenmeter. Diese sind in 160 offizielle Etappen eingeteilt, die überwiegend in Hütten oder kleinen Alpendörfern beginnen und enden. Um auf der Wanderung möglichst wenig Schnee zu begegnen wollen wir die 160 Etappen in 120 Tagen zwischen Juni und September absolvieren. Das bedeutet durschschnittlich 20 km und 1000 hm pro Tag.
Kleine Notiz am Rande: Die Via Alpina wurde vor 2 Jahren etwas umstrukturiert. Die rote Route steht jetzt im Vordergrund, wurde dabei aber etwas verkürzt und besteht „nur“ noch aus 120 Etappen und etwa 2000 km. Da wir den ursprünglichen Weg aber spannender finden, haben wir uns dazu entschieden trotzdem der alten Route zu folgen.